Die Bisamratte SEPP.

Maria Gugging (ph): Derzeit findet im Museum Gugging anlässlich des 100ten Geburtstags von oswald tschirtner die Sonderausstellung „das ganze beruht auf gleichgewicht“ statt. Die Zeichnungen sind teilweise auf das Wesentliche reduziert und wirken wie Kinderzeichnungen.

Es sind Kunstwerke, die zur “Art Brut“ – zur „rohen Kunst“ zählen und von Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Gugging geschaffen wurden. O. T. – Oswald Tschirtner, aber auch August Walla und Johann Hauser leben jahrelang im Haus der Künstler und verarbeiteten dort Ihre Talente mit dem ehemaligen Leiter der Anstalt Leo Navratil.

In der Ausstellung von oswald tschirtner „versteckt“ sich auch der „SEPP.“, eine Bisamratte von August Walla. Sie ist am Boden des Museums zu erkennen und soll die Kleinen und Kleinsten zu den Kunstwerken in Augenhöhe führen.

Es werden vom Museum auch spezielle Programme und Kinderführungen angeboten.

Nach der Ausstellung gibt es neu eröffneten Cafe Bistro am Campus auch für Kinder eine Kinderspielecke, die einen gemütlichen Kaffee im Kaffeehaus für Mütter und Väter möglicher macht.

Römerrundgang in Zeiselmauer

Zeiselmauer/Cannabiaca (ph): Der Römerrundgang in Zeiselmauer oder Cannabiaca, wie das östlichste Kastell der Provinz Noricum hieß, ist ein Spaziergang durch die historische Vergangenheit mitten im östlichen Tullnerfeld.

Die Donau bildete die nördliche Grenze des römischen Reiches in dieser Gegend und so wurden hier Militärstützpunkte zur Sicherung betrieben, wo rund 500 Soldaten Ihren Dienst verrichteten.

Der Heilige Florian von Lorch soll hier nach einigen Quellen sogar geboren sein, kam hier vermutlich aber zumindest vorbei, genau wie der Kaiser Marcus Aurelius. Zeiselmauer lag damals an der Römerstraße entlang des Limes – die heutige B14.

Rund um die Völkerwandung im 5 Jahrhundert wurde das Lager verlassen, jedoch sind monumentale Bauwerke, die Burgus, der Fächerturm und Körnerkasten gut erhalten.

Tauchen sie ein und nützen sie die milden Temperaturen für einen Sonntagsspaziergang entlang des Römerrundgangs in Zeiselmauer.

P&R Klosterneuburg nur für Benützer öffentlicher Verkehrsmittel

KLOSTERNEUBURG (ph): Samstag ist bis 12:00h Kurzparkzone in Klosterneuburg und so kommt es durchaus vor, dass Autos am P&R Klosterneuburg abgestellt werden und man in die Stadt einkaufen geht. Diese Parker sollten ein ein rotes Hinweisschild beim P&R Klosterneuburg beachten.

Es weißt die Benützer der Park & Ride Anlage darauf hin, dass die Benützung der PARK & RIDE ANLAGE KLOSTERNEUBURG NUR GESTATTET IST, wenn die BESTIMMUNGSGEMÄßE NUTZUNG eingehalten wird.

Es handelt sich um einen PRIVATGRUND und zu KONTROLLZWECKEN soll man den gültigen Fahrschein bis nach der Ausfahrt bereithalten.

Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Als Urheber / Impressum des Hinweisschilds wird das 

Land Niederösterreich, die Stadtgemeinde Klosterneuburg und die ÖBB-Infrastruktur AG

genannt.

Sonntagsspaziergang um Gugging zu erleben

Maria Gugging, Klosterneuburg (ph): Jeden Sonntag um 14.00h findet eine dialogorientierte Führung im Museum Gugging statt.

Unter dem Titel „gugging erleben“ führt das Kunstvermittlungsteam durch das Museum und bietet Ihnen einen Überblick über die Entwicklung des Art Brut Centers in Gugging und die vielfältigen Themenwelten der Künstler aus Gugging (Quelle: Museum Gugging)

Das Museum Gugging ist von der Bushaltestelle IST-Austria mit einem kurzen, entspannten Sonntagsspaziergang verbindbar. Fahren sie mit der Buslinie 400 (VOR) am Sonntag zur Station IST-AUSTRIA nach Maria Gugging. Anschließend folgen Sie den Wegweisern zum Museum Gugging. Der Spaziergang dauert gemütliche 10 – 15min.

Die Kosten sind (Stand 14.2.2020, Quelle Museum Gugging) € 11,20 inkl. Führung des Kunstvermittlungsteams. Die Dauer der Führung ist 1h.

Ein anschließender guter Sonntagskaffee und Sonntagsjause / Torten / Kuchen im Cafe Bistro am Campus direkt neben dem Museum rundet den Besuch nett ab.

Der Bus zum Niedermarkt fährt dann wieder alle 30min von der 15min Gehweg entfernten Bushaltestelle IST-AUSTRIA.

Klosterneuburg, Maria Gugging (ph): Im Bild das Museum Gugging mit dem neu eröffneten Cafe-Museum.

Opening der Sonderausstellung oswald tschirtner.!

Maria Gugging, Klosterneuburg (ph): Heute Abend ist das große Opening der Sonderausstellung von oswald tschirtner.! Im Museum Gugging, 19h.

Eine, der „ Ikonen von Gugging“, wie Kurator und künstlerischer Leiter Prof. Johann Feilacher, anlässlich eines Pressefrühstücks den 2007 verstorbenen Künstler nannte, zeichnete und malte 100te Werke, die in Rahmen dieser umfassenden Personale zu bewundern sind.

Am 24. Mai 2020 wäre der Künstler 100 Jahre alt geworden. Er starb 2007 im 86ten Lebensjahr und wurde in Perchtoldsdorf begraben.

Die Ausstellung wird heute Abend unter dem Titel „das ganze beruht auf gleichgewicht“ im Museum Gugging eröffnet.

Weitere Informationen über Anreise und Öffnungszeiten erhalten Sie auf der Homepage vom Museum Gugging unter https://www.museumgugging.at/.

Die Ausstellung läuft bis 27. September 2020

Einladung „KIERLINGTALER SPENDERHERZ“

Kierlingtal, Klosterneuburg (ph): Am Freitag, den 14. Februar 2020 und am Samstag, den 15. Februar 2020, findet beim Roten Kreuz Klosterneuburg eine Blutspendeaktion statt.

Unter dem Motto „Kierlingtaler Spenderherz“ soll eine gemeinsame Aktion zu diesem Blutspendetermin im Kierlingtal gesetzt werden und auf die Wichtigkeit des Blutspendens aufmerksam gemacht werden. 

 

Am 15. Februar 2020 um 9:00 Uhr treffen wir uns bei der IST-AUSTRIA am Campus in Maria Gugging und wandern dann gemeinsam zum Roten Kreuz Klosterneuburg um Blut zu spenden. Ankunft ist für 10 Uhr geplant.

Jene, die nur am Spaziergang teilnehmen wollen, sind ebenso herzlich eingeladen, mit uns mitzugehen und uns zu unterstützen. 

Da man vor dem Blutspenden „ausreichend gegessen und getrunken“ haben soll, wird um 9h beim Treffpunkt in der IST-AUSTRIA eine kleine Stärkung vorbereitet. Anmeldungen bitte per Mail an peter.havel@chirchlingen.at. Danke

Memorial an die NS Krankenmorde in Gugging (memorialgugging.at)

Maria Gugging (ph): Das Memorial befindet sich im Park des Campus von IST Austria und ist zu jeder Zeit öffentlich zugänglich.

Es soll uns an die Krankenmorde des Nationalsozialismus erinnern, die hier in der damaligen Anstalt in Gugging verübt wurden. Gugging war eines der Zentren der NS Medizin Verbrechen. Zwischen November 1940 und Mai 1941 wurden insgesamt 675 Personen in 12 Transporten aus der Anstalt nach Schloss Hartheim bei Linz gebracht und dort vergast.

116 davon waren Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 17 Jahren. (Quelle: memorialgugging.at)

Hinter dem Uferhaus in Klosterneuburg

KLOSTERNEUBURG (ph): Das Uferhaus in Klosterneuburg bei der Rollfähre ist im Sommer Sinnbild für chillige Musik, Erholung, Kulinarik, Drinks, Feste mit Musik und manchmal Lagerfeuerromantik. Kaum jemand, kennt aber die Gegend hinter dem Uferhaus, direkt im Auwald. 

Ein Lokalaugenschein in Bildern nach dieser klaren Vollmondnacht bei minus 4 Grad.

(1) Noch vor Sonnenaufgang wurden Fotos auf der Rollfährenstraße gemacht. Der Spaziergang bis zum Uferhaus ist gleichzeitig die Laufstrecke mancher Frühsportler, die dann oft auch entlang der Donau beim Treppelweg Ihre Winterkilos runtertrainieren.

(2) (3) Beim Uferhaus angekommen, richtet sich der Blick Richtung Bisamberg. Dort ist bereits die Sonne seit 10 Minuten hinter dem Berg aufgegangen. Das Morgenrot ist faszinierend. Man verweilt hier, denn diesen Anblick hat man nicht alle Tage.

(4) Nach kurzer Verweildauer geht man dann entlang der Forststraße gleich hinter dem Uferhaus in den Auwald hinein. Mehrere Schilder geben Aufschluss. Es handelt sich um ein Brunnenschutzgebiet in Klosterneuburg und man soll die Einfahrt freihalten.

(5) (6 ) Bei der Gabelung links ist gleich auf der rechten Seite ein kleiner Teich, der im Sommer voller Wasservögel ist. Jetzt im Winter findet man lustige Eisskulpturen und ersten Frühlingsboten am recht natürlich belassenden Ufer.

(7) Den Weg weiter und dann nach links abgebogen, der nächste Teich. Da ist sogar ein kleines Boot drinnen, wo Wasser im Boot gefroren ist. Die Sonne ist mittlerweile aufgegangen und schaut durch die Bäume auf den Teich herunter. Es spiegelt sich alles und man verweilt. Man kann sich gar nicht satt sehen, diese Spiegelung, dieser Teich – Sehnsucht kommt auf – nach einer Panoramaaufnahme. Diese eignet sich für das Titelbild auf Facebook für den heutigen Sonntag bzw. als Panoramabild (8) auf der Fotogalerie Kierlingtal.

(9) Ein altes Schild weist den Teich als Fischteich eines Pächters aus, wo zumindest damals Fischen und Bootfahren verboten war, Baden ist sowieso bei diesen Temperaturen nicht zu empfehlen.

(10) Kurz danach kommt man zu einer Lichtung mit Blick Richtung Sonnenaufgang bei der Rollfährenstraße. Das Bild ist mit einer „Feldhasenperspektive“ in Bodennähe aufgenommen. Noch ist das Gras gefroren.

(11) Dann kurz zur Donau runter geschaut mit Blick Richtung Kraftwerk / Agrarspeicher Korneuburg und wieder entlang der Rollfährenstraße zurück zum Bahnhof Klosterneuburg – Kierling.

Semesterferien in Klosterneuburg

KLOSTERNEUBURG (ph): In mehreren Recherchen, Umfragen wurden Klosterneuburger Eltern gefragt, welche Semesterferiengestaltung man ihren schulpflichtigen Kindern unter 15 anbieten kann, wenn man nicht wegfährt.

Eine Angebotszusammenstellung:

Ab Montag ist startet das Semesterferienspiel der Stadtgemeinde Klosterneuburg. Sport-, Bastel- und Entdeckungsspaß. Informationen sind auf der Homepage der Stadtgemeinde Klosterneuburg unter https://www.klosterneuburg.at/de/Semesterferienspiel zu finden.

Da ist Indoor-Klettern (ab 10 Jahren) im Happyland dabei, das museum gugging, der Verein Natur-Kunst-Vermittlung und auch der Clown Poppo.

Die Anmeldung ist beim Jugendreferat der Stadtgemeinde Klosterneuburg notwendig.

Weitere Ideen wurden genannt:

  • Gemeinsam kochen
  • Eislaufen im Happyland
  • Das Naturhistorische oder das Technische Museum
  • Steine schmeißen
  • Steintürme stapeln
  • Salzteig bastelt
  • Bügelperlenbilder
  • Brettspiele

Eine nette Freizeitbeschäftigung mit viel Kreativität und Outdoor-Aktivitäten sind bemalte Steine, die sogenannten „STOAROAS“. Eine Waldviertler Idee mit einer eigenen Facebook-Gruppe – der Autor berichtete – ist auch schon in Klosterneuburg angekommen.

Ebenso beliebt bei Kindern sind Töpfer-Kurse in der Tonerde-Werkstatt von Silfaye Verde in Hintersdorf / Marktgemeinde St. Andrä – Wördern.

Auch die Stadt Wien hat während der Semesterferien im Wiener Kinderferienspiel einiges zu bieten.

Schöne Semesterferien und bleiben Sie und Ihre Kinder gesund und wenn sie verreisen, vergessen sie nicht, dass ab heute die neue Vignette Pflicht ist. Sonst gibt es heftige Strafen.