Weitere Chirchlinger

1108. Tieme de Chirchlingen. Zeuge in einer Tradition des Bischofs Herman von Augsburg nach Klosterneuburg. Tiemo oder Tieme von Kierling ist Träger eines formbachischen Namens. Vornbach – nach neuester Forschung bestand seit dem 10 Jahrhundert und traten als Vögte in heutigen NÖ in Erscheinung. Vögte – Kirchvögte waren Vertreter des Klärus – insbesondere bei niedriger Gerichtsbarkeit oder Herrschaftsrechte. Im Zuge der Ausbreitung der Babenberger Richtung Osten kamen andere altbairische Adelige ebenfalls in unsere Gegend. Die Formbacher waren in der Gegend von St. Pölten, Kreutzenstein, Bisamberg und vor allem als Vögte des Benediktinerklosters unterwegs. 

Dies bezeugt auch eine Urkunde des Stiftes Göttweig 9. September 1096 (Ulrich III. (Udalrich III.), † 1097 war Vogt von Göttweig); wo Bezug genommen wird auf Weinberge in Gukkingin (Maria Gugging) und Weinstöcke in Chirchlingin (Kierling). Tiemo scheint mehrmals als Urchirchlinger auf. Meinen Recherchen zu folge ist er aber nicht der Großvater des berühmten Rudolf von Chirchlingen. 

1114 Tiemo, Poppo und Konrad zu Chirchlingen werden genannt bei einer Schenkung von Otto Burggraf zu Mödling.

 

1114 Ullrich von Kierling schenkt Klosterneuburg einen Weingarten, Zeuge Tiemo, Rudolf, Otto, Garman, Adam, Perhold

Garman de Chirchlingen, 1120/30, Klosterneuburger Trad. 91ff (s. Heidi Dienst 163)

Otto, Adam (Zementer in Klosterneuburg) und Garman (Gründer von Garmanns Katastralgemeinde von Ladendorf Bez. Mistelbach) waren Brüder. Heidi 192.

1190, Herbordus de Chirchlingen kauft den Hof Garmans für seinen erhofften Sohn.

1130. Adam de Chirchlingen (Zementer von Klosterneuburg)

1130 scheint Tiemo kinderlos gestorben zu sein. Es wird vermutet, dass seine Frau Rikhart hieß.

 

Eckbert, Adelbert und Heinrich von Chirchlingen (

Rudolf de Chirchlingen. 1160. Rudolf de Chirchlingen als letzter Zeuge nach Warmunt de Echendorf in einer Tradition des Herzogs Heinrich von Österreich.

7. Dezember 1222, Oberösterreichisches Urkundenbuch 2 (Wien 1856) S. 638-639, Ulricus de Chirchlingen. ist da Zeuge eines Schiedspruches des Herzogs Leopold VII.

29. September 1323, Heinrich von Chirchlingen (und Helmweich sein Sohn) verkaufen Ihre Ländereien an Colomann von Laa. Dieser wurde  später (1371) Propst des Stiftes. Bruder von Heinrich war Ulrich de Chirchlingen. Wobei von 1323 bis 1371 eine lange Zeit ist

1331 wird in einem Verkaufsbrief Weichardt I. von Winchel Oheim des Dietrich von Circhlingen genannt und 1332 ist Weichardt nochmals als Oheim der Brüder Dietrich und Albrecht von Circhlingen bezeichnet (Quellen z.G.d.St. Wien, II Bd, S. 173)

 

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