Auf den Spuren der Kierlinger Urgermanen

Robert (Rodebert) Mohaupt lebte in den Kierlinger Wäldern als Einsiedler und „Germane“ am Ende der Neugasse von Ende der 50er Jahre rund 45 Jahre lang. Im Februar 2005 sind dann die Hütten im Wald am Ende der Neugasse abgebrannt. Er baute mitten im Wald ein kleines germanisches Dorf auf und sammelte viele Dinge (siehe Wägen in der Wagenburg des Museums Kierlings). Er heiratete eine Deutsche, die mit Ihm ein Kind bekam. Insgesamt waren 3 Hütten und eine Schmiede aufgebaut. Der genaue Ort konnte durch Gespräche mit Anrainern auch bestimmt werden (48°18’58.1″N 16°17’02.9″E).

Chirchlingen.at versuche die Eindrücke festzuhalten, die möglicherweise Rodebert dazu veranlasst haben, gerade hier seine Hütten zu bauen. Ich begann meinen Weg bei der Redlingerhütte, welche ja auch ziemlich versteckt im Kierlinger Forst angesiedelt ist. Ein beliebtes Ausflugsziel mit einem leichten Fußweg von der IST-AUSTRIA erreichbar. Doch diesmal ging es an der Redlinger Hütte vorbei, hinauf zur Hauptstraße zwischen Weißen Hof und Hadersfeld. Dort Richtung Ölberg gegangen muss auch Mohaupt überwältigt gewesen sein von den Ausblicken ins Kierlingtal.

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Panorama Kierlingtal

Der Wald des Mohaupt

Der Wald des Mohaupt

Hier irgendwo am Ende der Neugasse im Wald muss es gewesen sein. Die Redaktion sucht Leser, die genauere Angaben machen können. Ich bin durch den Wald gegangen und habe den gesamten Weg mit Bildern festgehalten.

Bei der Neugasse angelangt erlebt man in dieser österlichen Zeit eine Primelpracht, wie im Grüntal.

Primelpracht Neugasse

Primelpracht Neugasse

Das Museum Kierling, welches gerade eine Sonderausstellung 30 Jahre Museum ausstellt, hat auch eine Wagenburg und 2 Exemplare von Mohaupts Sammlung sind dabei

Streifwagen von Robert Mohaupt

Streifwagen von Robert Mohaupt

Spuren des Mohaupt

Eine Wanderung auf den Spuren des Robert Mohaupt
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30 Jahre Museum Kierling Sonderausstellung

Das Museum Kierling feiert Geburtstag und zeigt in einer Sonderausstellung die erstaunliche Entwicklung von einem kleinen Spezialmuseum „Heimatmuseum“ zu einem großen Universalmuseum „Museum Kierling“. Das Museum ist ursprünglich aus dem Arbeitskreis der Kierlinger Bürger Vereins hervorgegangen und 1986 wurde dann das Museum, damals Heimatmuseum feierlich eröffnet.

Eröffnung der Sonderausstellung 30 Jahre Museum Kierling

Eröffnung der Sonderausstellung 30 Jahre Museum Kierling

Besuchen sie die Sonderausstellung 30 Jahre Museum Kierling

Öffnungszeiten sind Mittwoch, 18h – 20h und Sonntag 10h – 12h. Der Eintritt ist frei.

Reiher im Kierlingtal

Reiher, genauer gesagt Graureiher, sind im Wienerwald doch seit einer Zeit vertreten. Im Kierlingtal sitzen sie im Kierlingbach oder auf Laternen und Schornsteinen. Manchmal erschrickt man, wenn so ein großer Vogel entlang der B14 im Tiefflug einem entgegen kommt. Kierli und Guggi werden sie liebevoll genannt.

Zwischen Kierlingtal und Weidlingtal

Beginnend von der Kierlinger Pfarrkirche geht man die sogenannte Stellenwiese rechts neben dem Friedhof steil hinauf. Die Straße ist asphaltiert und führt mitten in den Kierlinger Forst. Neben der Straße sind sonderbare Gräben zu sehen, die nicht wirklich leicht zu erklären sind. (Lt. Auskunft unseres Ortvorstehers Hans Fanta sind die Furchen von Fahrzeugen und ausgeschwemmten Böden)

Gräben entlang der Stellenwiese

Gräben entlang der Stellenwiese

Kurz später gelangt man zu einer Siedlung auf einer Lichtung überhalb der Dietschen eigentlich mitten im Wald. Später kreuzt ein Forstweg, wo man sich links halten sollte.

Waldweg Richtung Adolf Robl Weg

Waldweg Richtung Adolf Robl Weg

Immer weiter geht man und muss sich links halten, sonst ist man Richtung Windischhütte unterwegs. Auch ein schöner Weg 😉

Nach einiger Zeit kommt man am Adolf Robl – Denkmal vorbei, kurz vor einem Schranken. Adolf Robl war ein Gendarmerieposten, der am im Jahr 1896 hier tot aufgefunden wurde. Er wurde von Falschmünzer ermordet.

Dann befindet man sich schon auf dem Haschhof. Auf der linken Seite ist der Obstlehrpfad und unser Komposthaufen und viele Obstbäume, gepflegt und für Schulungszwecke von der HTL für Obst- und Weinbau, aus Klosterneuburg. Dann steht man plötzlich vor einer Sternwarte.

Purgathofer-Sternwarte

Purgathofer-Sternwarte

Dann geht es praktisch von bergab. Links sieht man den Ölberg und rechts geniest man den Blick ins Weidlingtal. Vorbei am Türkenkreuz und an sonderbaren Schildern, die eine Langlaufloipe künden. Naja Schnee war einmal, aber wer weiß, vielleicht kommt er ja wieder, dann kann man zwischen den Kierlingtal und dem Weidlingtal im Winter Langlaufen.

Loipe

Loipe

Jetzt dauert es nur noch ein kurzes Stück und man befindet sich auf den Weinbergen namhafter Klosterneuburger Heurigen auf der Langen Gasse und hat einen wunderbaren Blick Richtung Klosterneuburg, dem Stift und dem Bisamberg.

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Kierli im Maital
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The day after

Die Familie Fanta hat gerade ausgsteckt und viele Chirchlinger, also Kierlingtaler nützen diese Gelegenheit bei diesem Heurigen in der Feldgasse zu feiern oder Abend zu essen und dazu das eine oder auch andere Glaserl Wein zu trinken. Am Donnerstag, also gestern war ein ganz besonderer Tag, eingeweihte Chirchlinger wissen mehr. Da wurde doch tatsächlich eine Tischrunde von Anton Lobmayer (Name geändert aber der Redaktion bekannt) bestellt. Nun ist das normaler Weise keine Seltenheit, aber bei A. L. ist das nennenswert. Fast jeder kennt den Kierlinger von diversen Festen, so wie etwa unseren Kierlinger Feuerwehrfest, ds jedes Jahr zu Pfingsten stattfindet, wo er jedes Jahr tatkräftig mithilft, dass die Kierlinger Gesellschaft zu ihren Speisen kommt. Aus Datenschutzgründen ist es der Redaktion nicht erlaubt Fotos zu veröffentlichen, aber eines sei den Chirchlinger G’schichten beigefügt: Gestern war ein Tag, an den sich viele Chirchlinger erinnern werden.

Übrigens der Heurige Fanta ist Donnerstag ab 17.00h bis Sonntag für sie geöffnet.