Heute schneit es in Maria Gugging

Ja sie haben richtig gelesen, heute ist Schnee in Maria Gugging angesagt. Am Faschingsdienstag ab 17.00h gibt es eine Apres Ski Party in der La Strada. Sie sind herzlich eingeladen an diesem sensationellen Event mit Skikleidung teilzunehmen (ist kein MUSS, aber macht Spaß). Hier ein Beweisfoto aus dem vorigen Jahr 2015.

Beweisbild 2015

Beweisbild 2015

Für alle, die einen traditionellen Heringsschmaus genießen wollen. Im Waldhof gibt es morgen ab 17:30h mit Weinbegleitung die Möglichkeit bzw. bei Barbara Probst im neu eröffneten Kierlingerhof.

 

Kierlingerhof öffnet wieder seine Pforten

Heute ab 17:30h ist unser Kierlingerhof wieder offen. Unter dem Titel: „SCHÖNES,NEUES UND ALTES, SOWIE KULINARISCHES“ kommt ein ganz neues Konzept des Kierlinger Dorfwirtshauses in unseren Ortskern. Neue Öffnungszeiten und ein neuer Stil, rauchfrei und eine Kombination von Kunst- und Antiquitätenhandel, sowie kulinarische Köstlichkeiten schlagen ein neues Kapitel des Wirtshauses an der Hauptstraße B14 auf.

Öffnungszeiten Kierlingerhof

Öffnungszeiten Kierlingerhof

 

Tortentombola am Kierlinger Pfarrball

Gestern am Faschingsamstag fand der Kierlinger Pfarrball 2016 statt. Gleich einmal vorweg – er dauerte bis in die frühen Morgenstunden ;-). Besonderen Dank an die vielen Heinzelmännchen und Hans Eder, der heuer die Ballorganisation übernommen hat. Bei einer großartigen Tortentombola wurden die schönsten Torten aus dem Kierlingtal gegen Einwurf kleiner Herzen versteigert. Wie beim Zauner in Bad Ischl waren sie im Voraus zu besichtigen und wirklich eine schöne wie die andere.

Tortentombola Kierlinger Pfarrball 2016

Tortentombola Kierlinger Pfarrball 2016

Ballorganisator Hans Eder bei der Tortentombola

Ballorganisator Hans Eder bei der Tortentombola

Torten aus dem Kierlingtal (wie beim Zauner)

Torten aus dem Kierlingtal (wie beim Zauner)

 

 

Schnee in Maria Gugging

In Maria Gugging gibt es nächste Woche am 9.2.2016 zur Apres Ski Party Schnee und gute Laune. Am Faschingsdienstag ab 17.00h in der La Strada gegenüber der Gugginger Wallfahrtskirche. Ziehen Sie Ihren Skioverall an und feiern sie mit Emilio und seinen Team.

Beweisbild 2015

Beweisbild 2015

1367 Johann von Chirchlingen

1367 erscheint ein Johann (Jans) von Chirchlingen, welches dem Stift Klosterneuburg seine Ländereien zwischen Critzendorf und Oetting bedingnissweise dem Stifte vermacht. Vermutlich wurde die Stiftungsurkunde (21. Jänner 1367) erstellt, weil Johann von Chirchlingen sich damals dem Kreuzzug Ludwig’s I. von Ungarn gegen die Osmanen anschließen wollte, der aber nie zu Stande kam. Das Siegel unter der Urkunde enthält 2 doppelte Lilien durch eine Binde umschlungen, wie schon das Siegel von Dietrich von Chirchlingen, 1287. Oetting, oder wie in der Urkunde genannt, Otichk liegt in etwa dort, wo heute der Weiße Hof steht. In dem Dokument wurde vermerkt, dass dies nur gelte, wenn er kinderlos sterbe oder in Gefangenschaft landet. 1370 und 1373 erscheint er noch in den Urkunden. Am 6. Januar 1365 wird ein Friedrich Eytzinger als 2. Burggraf genannt. Andere Quellen berichten von einem Hans von Dietrichstock ab 1388. Herzog Albrecht III verlieh seinem Forstmeister die Ländereien die Hans von Chirchlingen besessen hat. Was mit dem geschah ist ungewiss.

Flagellanten in Kierlingtal

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Ausschnitt vom Historienpfad am Stadtplatz neben der Pestsäule

1340 wütete angeblich die Pest im Chirchlingen und Klosterneuburg, wobei einige Quellen davon ausgehen, dass es gar nicht die Pest war, sondern eine andere Seuche vergl. z.B. Manfred Vasold / Pest, Not und schwere Plagen. Die aus China kommende Pest raffte laut Recherchen rund ein Drittel der Bewohner von EUROPA (1647 – 1hin in China waren es 2 Drittel. Das war allerdings erst Jahre später. Milzbrand oder Influenza wird vermutet. Lange kalte Winter 1339 und 1340 (würden eher auf Influenza passen) brachten zusätzlichen Kummer und Ernteausfälle. Die Chronik schreibt von den haberschreckhen – den Heuschrecken, die dann die restliche Ernte vernichtet hatten. Den Wein haben sie aber übergelassen. (Anmerkung in der Klosterneuburger Chronik 1340 Sed fructus vinearum non laeserunt = die Frucht des Weinstocks nicht verletzt). Wie ist es da anders verwunderlich, dass sich die Menschen des Mittelalters gefragt haben, warum sie so derartig bestraft werden. Eine Sekte breitet sich auch im Kierlingtal aus, die zu den Geißlern zählte. Diese laienchristliche Sekte, die sich selbst in Umzügen geißeln, wurde bereits 100 Jahre vorher in Italien beobachtet, jedoch nach diesen schrecklichen Jahren waren die Menschen komplett in Ihren Bann gezogen worden. Endzeitstimmung machte sich breit. Die Pröpste des Stifts kämpfen gegen diesen Irrglauben, jedoch erst gegen Ende des 16 Jahrhunderts konnte diese Bewegung unter Propst Balthasar Polzmann (+ 1596) (siehe „Darstellung von Klosterneuburg“ Seite 147, 1824, Anton Doll) ausgerottet werden.