30. Februar 1677

So etwas gab es nur im Kierlingtal ? Die Antwort ist definitiv nein, wobei der Grund für den 30. Februar 1677 in Kierling sehr seltsam scheint.  Im Sterbebuch 1648 – 1774 der Pfarre Kierling Seite 33 beginnt das Jahr 1676 und dann auf Seite 35 Mitte das Jahr 1677 bis zum, wenn ich mich nicht verlesen habe, den 30. Februar 1677?.

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30. Februar 1677, Sterbebuch Kierling

In keinen anderen Sterbebuch in unserer Gegend konnte ein 30. Februar 1677 festgestellt werden, aber dennoch ist dieser Umstand sehr spannend. Im Jahr 1712 wurde in Schweden ein 30. Februar gefeiert, nachdem dort sehr spät vom julianischen Kalender auf den Kalender vom Papst Gregor gewechselt wurde. Warum gerade in Kierling so eine Aufzeichnung existiert, wird wohl nie herauskommen, es sei denn man hat sich damals einfach einen Scherz erlaubt.

Kierlingtal bekommt Zuwachs

Die Haring Group Bauträger GmbH errichtete in den letzten beiden Jahren auf Höhe des Marienheims ein Objekt mit 70 Wohneinheiten. Nun sind nur noch wenige Einheiten (14 Stand, 29.2.2016) und die Baustelle, die uns so lang im Kierlingtal begleitete, ist endlich beseitigt. Noch nicht einmal vor einem Jahr war dort noch Großbaustelle und jetzt ist dieses Objekt fertig.

Bauobjekt am Anfang des Kierlingtals

Bauobjekt am Anfang des Kierlingtals April 2015

Kierlinger Straße 118-122

Kierlinger Straße 118-122, Februar 2016

Wir begrüßen unsere neuen Kierlingtaler und weisen sie auf den Veranstaltungskalender auf chirchlingen.at hin.

 

Bäckerkreuz

Gleich am Fuße des Fellergrabens ist eine kleine Nischenkapelle zu sehen. Die wenigsten kennen es, denn es ist wirklich versteckt neben der Busstation Fellergraben gegenüber des Pennymarktes zu finden.

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Bäckerkreuz

Das Bäckerkreuz und die dahinterliegende Bäckerkreuzgasse erinnert an den Ort, wo angeblich ein Geselle der Bäckerszunft von Vagabunden erschlagen worden ist. Das ganze soll sich im 16 Jahrhundert, also vor mehr als 400 Jahren abgespielt haben. Der Verschönerungsverein Klosterneuburg hat es 2002 neu errichtet und versetzt, nachdem es den Verkehrswegen weichen musste. Daran erinnert die Tafel an der Hausmauer rechts neben dem Marterl.

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Bäckerkreuze sind im 16 Jahrhundert sehr weit verbreitet. Bäcker hatten in 16 Jahrhundert bedeutenden Einfluss in die jeweilige Stadtpolitik, weil sie für die Versorgung der Bevölkerung entscheidend waren. Auf vielen Bäckerkreuzen und -äulen, die im 16 Jahrhundert errichtet wurden, war der Heilige Nikolaus der Schutzpatron der Bäcker abgebildet.

Ein Abendspaziergang auf der Waldstraße

Die Waldstraße verbindet den Kierlinger Ortskern mit der Hintersdorferstraße entlang der Südroute durch den Wald. Manche nennen diese Straße auch den Künstlerweg – benannt nach den 8 Tafeln, die entlang dieser Wander-, Lauf- und Walkingstrecke aufgestellt sind. Man kann aber auch Abkürzungen ins Kierlingtal nehmen, wie zum Beispiel durch die Oberst Schmid – Gasse (benannt nach dem berühmten Oberst Schmid) oder die Schuberthöhe oder Maital. Da sind kleine, versteckte Wegerl von der B14 rauf auf die Waldstraße. Entlang der Waldstraße bietet sich immer wieder ein wunderbarer Blick Richtung Gugging und Kierling.

Blick Richtung Plöcking

Blick Richtung Plöcking

Blick Richtung Maria Gugging von der Waldstraße

Blick Richtung Maria Gugging von der Waldstraße

Holzstoß auf der Waldstraße

Holzstoß auf der Waldstraße

Waldstraße bei der verlängerten Oberst Schmid - Gasse

Waldstraße bei der verlängerten Oberst Schmid – Gasse

 

Sommerlich in Kierlingtal

Bereits heute früh konnte abgeschätzt werden, dass dies ein wunderbarer Tag im Kierlingtal wird. Die Morgenstimmung im Osten war sensationell und die Menschen freuten sich auf diesen Tag.

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Morgenstimmung im Kierlingtal

Leider sind die nächsten Tage nicht so wunderschön wie heute, jedoch die Natur bereitet sich schon auf den Frühling vor und wir können wieder auf die Redlingerhütte wandern oder im Garten im Kierlingerhof sitzen.

Gut besucht am Sonntag Nachmittag

Gut besucht am Sonntag Nachmittag

 

Frühlingsboten in Kierlingtal

Noch vor einigen Jahren waren die Winter lang und kalt. Seit Jahren schreiben die Meteorologen einen Rekord“warm“winter nach dem anderen. „Das düstere Wetter schlägt auf’s Gemüt“, sagte ein Kierlinger heute zu mir und ich musste ihm recht geben. Jeder rotzt herum und spricht von Grippe ohne Fieberschübe und anschließenden Schnupfen. „Kein Wunder bei diesem Wetter“. Die Natur spiegelt diese Entwicklung wieder: „Schneeglöckchen“ und andere Frühlingsboten sind schon an einigen Orten zu sehen.

Frühlingsboten im Februar 2016

Frühlingsboten im Februar 2016