Kührlingbach

Im Buch „Geographisches Handbuch von dem österreichischen Staate. Erster Band, Enthaltend das Erzherzogthum Österreich „, K&K Hofbibliothek 48.L.1.5VOL anno 1791  steht geschrieben:

Der Kührling Bach entspringt im westnordlichen Gebirg, im sogenannten Ziegelmoos, und Windischhütten; er nimmt seinen Lauf nach dem sogenannten Doctorhof, von da nach dem Dorf Kührling, kommt durch ein engel Tal nach Klosterneuburg, welchen Ort er in den obrigen und untern Bezirk theilet. Er erhält Zuflüsse von den Bächen Hagersfeld, Hagenthal. Wahrscheinlich stehet dieser Bach mit der Wien in Verbindung, denn als diese 1785 aus Ihrer Quelle brach, schwoll auch der Kührlingbach so sehr an, daß er in allen Gegenden, die er durchstreicht, viele Verwüstungen angestellt hat. Das Dorf Kührling wurde hart mitgenommen, auch in dem untern Bezirke. In Klosterneuburg stiftete er viele Verwüstungen. Das da gelegene Badhaus, nebst der Nummer 343 haben sehr gelitten. Jedoch blieb der obere Bezirk von den Verwüstungen unbeschädigt. Der Fluß ergießt sich im unteren Bezirk in die Donau.

Reiher Guggi in der Maitisgasse

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