Eine Elektrische von Klosterneuburg nach Kierling

Wir schreiben das Jahr 1907, genau gesagt den 5. November 1907. Die Gemeinden Klosterneuburg und die Gemeinde Kierling stellen beim Land NÖ den Antrag das Projekt elektrische Kleinbahn auszuarbeiten. Diese sollte vom Bahnhof Klosterneuburg-Weidling durch die obere Stadt bis zur Haltestelle Klosterneuburg-Kierling und von dort bis nach Gugging führen. Der Erste Teil der Strecke sollte 190.000 Kronen und die eigentliche Hauptstrecke entlang des Kierlingtals 650.000 Kronen kosten. August Spanny war damals Bürgermeiser von Kierling und Leopold Hofkirchner Bürgermeister von Klosterneuburg. 30% der Kosten sollten durch Stammaktien der interessieren Gemeinden Klosterneuburg, Kierling, Hintersdorf und Gugging finanziert werden. Wladimir Kolda gründete jedoch 1911 eine Autobuslinie und so kam das Projekt nicht über die Planungsphase.