Bombenanschlag in Kierling

Am 9. November 1933 wurde in Kierling ein Bombenanschlag um dreiviertel 3 Uhr morgens verübt. Eine anscheinend mit Ammonit gefüllte Bombe war vermutlich aus politischen Motiven gegen die Garage und das Wohnhaus Bürgermeisters Koldas gerichtet worden. Unmittelbar wurde bei diesem Anschlag keiner getötet, jedoch Tage später starb der ehemalige Postenkommandant von Kierling Maximilian Hosse als indirektes Opfer des Anschlages. Während der Erhebungen musste er im Kierlingbach herumgehen und zog sich dabei eine solch schwere Verkühlung zu, dass er Tage darauf später verstarb.

(Quelle: Neue Klosterneuburger Zeitung, 11. November 1933, Seite 1 und 18. November 1933, Seite 3).

Kolda selbst starb am 28. Februar 1934 im 59.Lebensjahre an einem kurzem Leiden. Er war Bürgermeister von Kierling.

 

 

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