1367 Johann von Chirchlingen

1367 erscheint ein Johann (Jans) von Chirchlingen, welches dem Stift Klosterneuburg seine Ländereien zwischen Critzendorf und Oetting bedingnissweise dem Stifte vermacht. Vermutlich wurde die Stiftungsurkunde (21. Jänner 1367) erstellt, weil Johann von Chirchlingen sich damals dem Kreuzzug Ludwig’s I. von Ungarn gegen die Osmanen anschließen wollte, der aber nie zu Stande kam. Das Siegel unter der Urkunde enthält 2 doppelte Lilien durch eine Binde umschlungen, wie schon das Siegel von Dietrich von Chirchlingen, 1287. Oetting, oder wie in der Urkunde genannt, Otichk liegt in etwa dort, wo heute der Weiße Hof steht. In dem Dokument wurde vermerkt, dass dies nur gelte, wenn er kinderlos sterbe oder in Gefangenschaft landet. 1370 und 1373 erscheint er noch in den Urkunden. Am 6. Januar 1365 wird ein Friedrich Eytzinger als 2. Burggraf genannt. Andere Quellen berichten von einem Hans von Dietrichstock ab 1388. Herzog Albrecht III verlieh seinem Forstmeister die Ländereien die Hans von Chirchlingen besessen hat. Was mit dem geschah ist ungewiss.

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